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Die endlose
Geschichte von DSL, Kabelfernsehen & Co. in Mixdorf! Jaa, es ist kein Problem mehr, in Mixdorf einen DSL-Internetzugang zu bekommen und seit spätestens August 2007 ist dieser nicht mehr allzu langsam. Und solange kein 6000er-Zugang angeboten werden kann, gibt es auch noch 5 Euro Rabatt von der Deutschen Telekom!
Als nämlich mit der Insolvenz des Betreibers des örtlichen Kabelfernsehens die Fernseher in Mixdorf ohne Satellitenschüssel dunkel blieben, begann der große Ansturm auf die umliegenden Baumärkte, um mit mehr oder weniger hohem Aufwand Satellitenanlagen für die Sicherung des weihnachtlichen Fernsehprogramms 2006 zu installieren. Musste das wirklich sein? Bereits im Herbst 2006 gab es ein Angebot der Frankfurter Firma Schoefisch an Bürgermeister Rubach zur Übernahme, Rekonstruktion und Betreibung des Mixdorfer Kabelfernsehens. Aus bisher unerfindlichen Gründen gab es von seiner Seite weder eine Reaktion an Herrn Schoefisch noch eine Information an die Mixdorfer Fernsehzuschauer. Diese hatten ja aber mit der Installation ihrer Sat-Schüsseln eh zu tun! Mit den lahmenden und begrenzt zur Verfügung stehenden DSL-Zugängen der Deutschen Telekom ab Januar 2007 gewann das Angebot von Herrn Schoefisch plötzlich wieder an Bedeutung für Herrn Rubach, der einen Gestattungsvertrag für Schoefisch zum Betreiben der Mixdorfer Kabelanlage dem Gemeinderat vorlegte, nicht ohne abfällige Bemerkungen zu den Leistungen der Telekom zu machen. Da Schoefisch mit dem Fernsehbild doch auch einen richtig flinken Internetzugang und die dazugehörige Telefon-Flatrate anbieten wollte. Leider hat es Schoefisch als Mitbewerber für die beschriebenen Dienstleistungen nun plötzlich doppelt schwierig - auch der letzte Mixdorfer hat doch seit Dezember 2006 eine Schüssel auf dem Dach und die Internet-Interessierten eine DSL-Vertragsbindung von mindestens 12 wenn nicht gar 24 Monaten in der Schublade! Toller Wettbewerb! Kein Wunder, dass Bürgermeister Rubach Schoefisch mittlerweile wie ein heißes Bügeleisen behandelt, kann er doch mit seinen Dienstleistungen keinen Staat mehr bei seinen Wählern in Mixdorf machen. Nur zu dumm, dass er selbst an dieser Situation schuld ist! Und nun will der hartnäckige (oder geduldige?) Unternehmer Schoefisch gar noch einen Richtfunkmast (Achtung! Keinen Mobilfunkmast!!!) errichten, um eine stabile DSL-Verbindung für seine Mixdorfer Kunden zu gewährleisten! War doch gerade das Kontra gegen Mobilfunkmasten in den Gemeinden ein Rubach-Argument bei seiner Kandidatur für die letzten Kreistagswahlen! Aber anscheinend vollkommen unwissend, dass es diese in Mixdorf bereits gibt - nämlich am Schornstein unserer Agrargenossenschaft, die dafür von der Deutschen Telekom Zahlungen erhält! Hat er gegen diese Antennen schon einmal was unternommen? Ich wüsste nicht! Dafür wettert er jetzt umso mehr gegen Schoefisch! Aber natürlich war er es, der durch seinen unermüdlichen Einsatz die Gemeinde Mixdorf für DSL-Internet erschloss (ich kenne die wahren Akteure). Sicher ist, dass er es war, der durch sein Desinteresse zum einen manchen Mixdorfer zur unnötigen Investition in eine Satellitenanlage brachte und zum anderen die Zukunft der einstmals teuren und von Mixdorfer Bürgern mitfinanzierten Kabelstation mehr als in Frage stellt. Von verhindertem Wettbewerb und möglichen Preisvorteilen für die Einwohner ganz zu schweigen! Vielen Dank dafür! Holger Müller, Januar 2008 Für Hinweise bin ich jederzeit dankbar. Alle E-Mails werden garantiert beantwortet. Sollte dies etwas länger dauern, so hat es bestimmt einen wichtigen Grund. Ich freue mich auch sehr über einen Eintrag in mein Gästebuch.
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Aktualisierung
04.04.2008 |
Mixdorf.com
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