Wanderung zum Forsthaus "Sieh Dich um" / Bremsdorfer Mühle

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Diese Wanderung führt Sie von Mixdorf durch das Schlaubetal zu einem gemütlichen Aufenthalt im Forsthaus "Sieh Dich um". Danach schlage ich Ihnen zwei Möglichkeiten vor, den Heimweg anzutreten.

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Sie starten von der Kreuzung in der Dorfmitte in die Neue Straße (Siehe Luftbild rechts) in östlicher Richtung (Einmündung gegenüber der Kirche). Dieser Straße (asphaltierte Hauptstraße) und der Ausschilderung "Kupferhammer" folgen Sie bis zum Ortsausgang Mixdorfs. Bereits hier bietet sich ein wundervoller Blick über die anliegenden Felder bis zum Rand des Waldes, der hier das Schlaubetal umsäumt. Benutzen Sie einfach den Radweg, achten Sie aber bitte auf Radwanderer und Inlineskater - Mixdorf ist ein sportliches Dorf!

Folgen Sie dem Weg, der in granitbepflasterte, abfällige Kurven übergeht und geradewegs zu einer Brücke über die Schlaube führt. Bevor Sie diese überqueren, sollten Sie überlegen, ob Sie in der Gaststätte Kupferhammer eine Erfrischungspause einlegen wollen.

Dann geht es weiter - gleich hinter der Brücke biegen Sie rechts in einen schattigen Waldweg ein, der Sie, immer an der Schlaube entlang und  vorbei am: Schulzenwasser - Lange See - Schinkensee führt. Nehmen Sie sich Zeit, die urwüchsige Pflanzenwelt, bizarre Astgebilde, vielfältige und seltene Pflanzen- und Tierarten zu beobachten. Die Smaragdeidechse z.B. ist in Brandenburg nur noch im Schlaubetal zu Hause.

Hinterm Schinkensee treffen Sie auf "Zivilisation" - einen Parkplatz. Von hier weist Sie auch ein Schild den Berg hinauf zum Forsthaus "Sieh Dich um", welches nicht nur zur Sommerzeit mit seiner Gastlichkeit aufwarten kann. Zur kalten Jahreszeit ist hier der Glühwein besonders zu empfehlen.

Nun bleibt es Ihnen und Ihrer Verfassung überlassen, wie Sie Ihre Wanderung fortführen:

Kurzer Rückweg:
Sie wandern nun wieder zum Waldparkplatz zurück - aber halt! Sie überqueren nun die Schlaube und halten sich nach der Brücke rechts, denn auf dem Rückweg wartet das Westufer des Baches mit seinen Eindrücken auf Sie. Halten Sie sich immer auf dem Uferweg und Sie treffen nach ca. 3km wieder am Kupferhammer ein. Den restlichen Rückweg nach Mixdorf kennen Sie schon - die Granitstraße bergauf und dann auf die Zielgerade nach Mixdorf.

TIPP! Zur Pilzsaison lohnt es sich, mit Messern bewaffnet links und rechts in den Wald zu schauen, ob Frühaufsteher den Wanderern noch etwas übrig gelassen haben!

Langer Rückweg über Dammendorf:
Sie wandern nun wieder zum Waldparkplatz zurück - aber halt! Sie überqueren nun die Schlaube und wenden sich nach der Brücke nach links. Diesem ebenfalls idyllischen Weg folgen Sie immer geradeaus in Richtung Dammendorf, auf welches Sie an seinem nördlichsten Zipfel treffen. Ich überlasse es Ihnen, noch einen Spaziergang durch Dammendorf zu unternehmen - wert ist es der Ort allemal, Sie haben dann noch ca. 6-7km nach Mixdorf zu bewältigen. Dazu begeben Sie sich nach dem Spaziergang wieder zum nördlichen Ortsausgang zurück. Dahinter biegt von der Hauptstraße ein Waldweg rechts nach Mixdorf ab. Diesem folgen Sie beharrlich geradeaus und gelangen an den südöstlichen Rand von Mixdorf - einfach dem Weg folgen - er führt auf die Mixdorfer Ortsdurchfahrt, welche Sie rechterhand wieder zur Kirche bringt.

Alternativen
Wem diese Touren noch nicht genügen (bei Radwanderern nahe liegend), der kann ab dem Schinkensee die Schlaube weiterverfolgen, entlang am Hammersee und dem Großen Treppelsee. Man trifft sodann auf die B246, die links nach Eisenhüttenstadt und rechts nach Beeskow (über Grunow nach Mixdorf) führt. Aber vorab ist wieder eine Erfrischungspause in der Bremsdorfer Mühle möglich, die sich in eben dieser Senke, wo sich die Schlaube unter der Straße hindurch zwängt, befindet. Für Radwanderer empfiehlt sich dann der Rückweg über die B246 in Richtung Beeskow. In Grunow wird rechts nach Mixdorf abgebogen, wo man nach 5km eintrifft.

Sie haben bereits Wanderungen im Schlaubetal unternommen? Schicken Sie mir Ihre Wanderroute einfach zu - sie wird unter Nennung des Autors (auf Wunsch) hier veröffentlicht!

Aktualisierung 27.06.2009
 
© 2003 - 2009 Holger Müller